FORUMAMONTRES › Forums › FORUMAMONTRES › Muhle Glashutte en difficultés financières ?
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ZEN, le il y a 19 années et 3 mois.
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6 juillet 2007 à 7h56 #410000017571
ZEN
Membre
La presse allemande rapporte qu’après une action judiciaire perdue contre contre l’horloger allemand Nomos, Muhle Glashutte est en déficit de 63 millions d’euros et aurait été placé en redressement judiciaire.
La marque a également rencontré des difficulté suite à une participation avortée avec Sellita, le fabricant de mouvements.
6 juillet 2007 à 13h18 #420000202524eamesimport
Membresais-tu quelle type d’action judiciaire contre Nomos??
merci!6 juillet 2007 à 13h30 #420000202525ZEN
MembreNon, je n’en sais pas plus pour le moment …
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Contraria contrariis curantur. (Les contraires se guérissent par les contraires).6 juillet 2007 à 13h34 #420000202526ZEN
MembreCa pourrait bien être dans cet article mais j’ai des limites textuelles
- Citation :
- Uhrenkrieg um "made in Glashütte" «
von Klaus Max Smolka
Der sächsische Uhrenhersteller Nomos macht dem Konkurrenten Mühle das Label Glashütte streitig. Nun geht die Fehde bis zum Äußersten.
ANZEIGEDer sächsische Ort Glashütte hat bei Uhrenliebhabern einen besonderen Klang. Sieben Hersteller edler Zeitmesser haben sich hier angesiedelt – kein Wunder, dass man seine Produkte gern mit dem Namen des Orts verziert: "Glashütte/Sa."(Sachsen). Doch nicht jeder darf das – und darum gibt es Streit, der jetzt bis zu einem Insolvenzantrag geführt hat.
Schlechte Zeiten, gute Zeiten: Walter Lange stellte die Produktion in Glashütte auf Luxusuhren umGlashütte darf nur auf dem Zifferblatt stehen, wenn der Hersteller beim Uhrwerk mehr als 50 Prozent der Wertschöpfung am Ort erwirtschaftet. Die Familienfirma Mühle bezieht Uhrwerke von der schweizerischen Firma ETA, veredelt sie aber – nimmt sie also auseinander, baut neue Einzelteile ein oder färbt Schräubchen in ein gediegenes Blau. Der Wettbewerber Nomos bezweifelte schon vor Jahren, dass dies für das Edeletikett Glashütte ausreicht. Schließlich schlossen beide Seiten 2002 einen Vergleich: Danach muss Mühle pro Uhr 2500 Euro Strafe an Nomos zahlen, wenn die Firma gegen die "Glashütte-Regel" verstößt.
Die Zeit verging, doch der Streit blieb. Bei Mühle heißt es, das liege nur an unterschiedlichen Definitionen der Einkaufskosten. Nomos hält dagegen: "Wir sind nicht kleinlich und reden über 48 oder 46 Prozent, sondern über Wertschöpfung gegen null oder fünf oder zehn Prozent", sagt Co-Firmenchef Uwe Ahrendt.
Ausreichend Geld für das Tagesgeschäft
2006 klagte Nomos, und im Februar urteilte das Landgericht München: Der Name Glashütte sei auf über 25.000 verkauften Mühle-Uhren unzulässig gewesen. Daraus errechnet sich eine Gesamtstrafe von 63 Mio. Euro, die Mühle nun als Rückstellung bucht. Ein dicker Brocken für ein Unternehmen mit nur 5 Mio. Euro Jahresumsatz – die Firma gilt nun als stark überschuldet. Mühle musste deswegen diese Woche Insolvenz beantragen.
ZUM THEMA
(€) 101 Haudegen: Walter Lange – Der Spätheimkehrer (http://www.ftd.de/koepfe/37998.html)
(€) Swatch setzt auf Luxusuhren (http://www.ftd.de/unternehmen/industrie/1061013.html)
(€) Swatch kauft sächsischen Luxusuhren-Hersteller (http://www.ftd.de/unternehmen/industrie/1058913.html)
Diesen Artikel jetzt anhören Dabei ist die Firma noch gar nicht in Nöten. "Mühle ist nicht zahlungsunfähig", sagt Insolvenzanwalt Helgi Heumann. "Es sind hier 250.000 Euro auf dem Konto, die Juni-Löhne sind gezahlt. Es sind ausreichend Mittel da, um das Tagesgeschäft abwickeln zu können."Bei Nomos wundert man sich denn auch. Co-Chef Ahrendt verweist darauf, dass sein Unternehmen selbst einmal um den Namen Glashütte streiten musste – mit der Wettbewerbszentrale, einer Selbstkontrollorganisation der deutschen Wirtschaft. Das endete 1993 in einem Vergleich, der auch Basis für die Einigung mit Mühle 2002 gewesen sei. Zudem bestehe man gar nicht auf den 63 Mio. Euro Strafe. Vielmehr gebe sich Nomos mit einer Zahlung von "weit unter 500.000 Euro" zufrieden. Mühle müsse sich aber an die Vorgaben halten – oder den Namen Glashütte entfernen. Dazu sei die Firma weiterhin nicht bereit.
Nun bleiben Mühle zwei Möglichkeiten: der Insolvenzplan – oder in letzter Minute doch die Einigung mit Nomos. Vielleicht hat Mühles letzte Stunde also noch gar nicht geschlagen.
http://www.ftd.de/unternehmen/industrie/:Uhrenkrieg%20Glash%FCtte/222610.html
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